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Projekt Plastik PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Anja Hofmann   
Dienstag, den 12. Juli 2016 um 16:57 Uhr
Plastik – Segen oder Fluch?
Ein Projekt der Hans-von-Raumer-Mittelschule
 
Plastikflaschen, Plastikbecher, Plastikstühle,  Plastikschuhe, Plastikspielzeug, Plastikuhren, ... Ganz klar, wir leben im Plastikzeitalter.
Die Klassen 9a, 9b, 10a und 10b führten unter der Leitung der Lehrkräfte Michaela Niebuhr und Anja Hofmann in den letzten Wochen ein Projekt zu dem hochbrisanten Thema „Plastik – Segen oder Fluch?“ durch.  Zunächst begaben sich die Schüler auf die Suche nach Plastik. Wo werden wir im Alltag mit Kunststoffprodukten konfrontiert? In einer Collage wurden die zahlreichen Produkte zusammengetragen. Die Schüler staunten: „Plastik ist überall, ohne dieses Material geht es heutzutage ja gar nicht mehr. Wir leben im Plastikzeitalter.“
 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
In arbeitsteiliger Gruppenarbeit wurden im Anschluss die verschiedenen Facetten dieses Materials beleuchtet. Einige Gruppen befassten sich mit den Vorteilen des vielfältigen Stoffs. Es ist z.B. sehr leicht und vielseitig einsetzbar.
Mit Weichmachern in Verpackungen, Schuhen oder  in Kinderspielzeug beschäftigten sich z.B. Deniz und Marcell. Sie stellten mit Entsetzen fest, dass der Grenzwert für die PAKs (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) für Autoreifen wegen der Luftverschmutzung durch den Abrieb auf den Straßen niedriger ist als der Grenzwert für Kinderspielzeug.
 
 
 
Elena, Julia, Daniel und Louisa beschäftigten sich mit Plastik in Kosmetikartikeln wie Duschgels, Shampoos oder Cremes, in die  Mikroplastikpartikel als Füllstoffe, Bindemittel und für den Peelingeffekt beigemischt werden.
Auch plastikfreie Kleidung gibt es heute kaum mehr. Fleecejacken beispielsweise  sind warm, leicht und lassen sich schnell trocknen.  Sie werden aus recycelten Plastikflaschen hergestellt. Eigentlich eine gute Idee, oder? Plastikflaschen allerdings geben Hormone und Schwermetalle ab, vor allem wenn die Getränke etwas in der Sonne standen und warm werden. Solche Getränke sollte man nicht mehr trinken.
Und wie kommt das Plastik eigentlich in die Flüsse und ins Meer? Zu diesem Thema recherchierten Patrick, Viktor und Kevin. Zum einen geschieht dies  durch eine achtlose Abfallentsorgung und durch Container, die von Schiffen fallen, zum anderen aber gelangen Mikroplastikpartikel durch das Waschen unserer „Plastikwäsche“ oder durch die Verwendung von plastikhaltigen Kosmetika ins Abwasser. Am Ende fressen es die Fische und Vögel und sterben daran jämmerlich mit „vollen“ Mägen oder es reichert sich in ihrem Gewebe an und gelangt auch in unsere Nahrungskette.
Bedenkt man, dass Plastikartikel erst in den 50igern und 60igern den Siegeszug in unsere Haushalte antraten, dann fragt man sich wie die Menschen vorher ohne Plastik auskamen.
Es gibt also Alternativen. Viele davon sind einfach umzusetzen: Bei Getränken kann man ganz einfach den Glasflaschen den Vorzug geben. In Naturkosmetikartikeln wird auf die Beigabe von Mikroplastik verzichtet und – die aufwendigere Variante-  man kann Zahnpasta, Shampoos und Spülungen auch selbst herstellen. Louisa macht sich beispielsweise zuhause ihre Avocado-Haarmaske selbst und konnte dazu praktische Tipps geben. Duschgels lassen sich ganz einfach durch Seife ersetzen, da spart man zusätzlich die Plastikflasche.
Ein Tipp wäre hier,  Obst und Gemüse auf dem Markt zu kaufen und in einer mitgebrachten Tasche zu verstauen. Mittlerweile gibt es auch Läden, die beispielsweise Müsli in einem Spender anbieten, so dass der Kunde die Ware in mitgebrachte Gefäße abfüllt.
Dann gibt es natürlich mittlerweile Alternativen für Kunststoffe als Verpackungsmaterial, die sogenannten Biokunststoffe. Sie stecken zwar immer noch etwas in den Kinderschuhen, man wird aber in Zukunft einiges an Plastikverpackung ersetzen können. Zerbrechliches kann man inzwischen auch gut gepolstert mit Mais- statt Styroporteilchen auf die Reise schicken.
Am Ende dieses Projekts wurde das Müllkonzept der gesamten Schule überdacht. Die Mülleimer sollen in den nächsten Wochen an das Müllkonzept des Landkreises angepasst werden. In den gelben Eimer kommt dann der Verpackungsmüll.
Auch die restlichen Schüler sollen informiert und geschult werden, so dass in der Zukunft die Mülltrennung in der gesamten Schule noch sorgfältiger durchgeführt werden kann.
Deshalb gestalteten die SchülerInnen der 9. und 10. Klassen viele Plakate zu diesem Thema und hängten sie in der Schule aus. So können sich auch Schüler anderer Klassen über das Thema „Plastik – Segen oder Fluch?“ informieren
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 13. Juli 2016 um 05:56 Uhr